Über die Arbeit
Auf der BAUMA in München hatte ich die Gelegenheit, als Live-Act für Genesis eine Schrottschere zu bemalen – ein ungewöhnliches und spannendes Projekt. In dieser Zeit fusionierte Genesis mit einer Firma aus Japan, und im Rahmen der Messe reiste der Mutterkonzern nach Deutschland. Als Zeichen des Respekts wählte ich Kois als Motiv: Die Fische formen eine Europakarte, während im Hintergrund die Umrisse Japans zu erkennen sind – ein Symbol für Verbindung, Zusammenarbeit und eine gemeinsame Zukunft.
Normalerweise wird die Schrottschere an einem Bagger eingesetzt, um Abwrackarbeiten durchzuführen. In diesem Moment jedoch wurde sie kurzzeitig zum Kunstobjekt, das auch bei meiner Ausstellung in Laupheim zu sehen war, bevor es seinen Weg in den Einsatz nach Spanien fand. Dieses Projekt zeigt, dass Kunst manchmal vergänglich ist, aber dennoch Geschichten erzählt und Menschen verbindet – selbst auf einem Metallkoloss, der sonst Abbrucharbeit leistet.

